Eingewöhnung
Unsere Eingewöhnung im Kinderhaus Zaubergarten
Ein guter Start in die Krippe oder den Kindergarten ist die Grundlage für das Wohlbefinden und die Entwicklung eines Kindes. Deshalb arbeiten wir im Kinderhaus Zaubergarten nach dem partizipativen Eingewöhnungsmodell. Dabei steht das Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen, seinem eigenen Tempo und seiner Persönlichkeit im Mittelpunkt.
Gemeinsam mit den Eltern gestalten wir die Eingewöhnung behutsam und vertrauensvoll. Das Kind wird aktiv in den Prozess einbezogen und entscheidet – entsprechend seines Entwicklungsstandes – mit, wie schnell es sich auf die neue Umgebung einlässt. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften sowie eine verlässliche Bezugserzieherin bzw. ein verlässlicher Bezugserzieher schaffen die Grundlage für eine sichere Bindung.
Die Eingewöhnung verläuft in vier aufeinander aufbauenden Phasen:
- Kennenlernphase: Erstgespräch, gegenseitiges Kennenlernen und Vorbereitung auf den Start.
- Grundphase: Eltern begleiten ihr Kind, während die Bezugsperson behutsam Kontakt aufnimmt. Eine Trennung findet noch nicht statt.
- Stabilisierungsphase: Das Kind baut Vertrauen zur Fachkraft auf. Erste kurze Trennungen erfolgen individuell und in enger Absprache mit den Eltern.
- Abschlussphase: Das Kind erlebt den Alltag zunehmend selbstständig und die pädagogische Fachkraft wird zur sicheren Bezugsperson.
Die Dauer der Eingewöhnung richtet sich ausschließlich nach den Bedürfnissen des Kindes und beträgt in der Regel zwei bis vier Wochen. Tägliche Gespräche mit den Eltern sowie ein vertrauensvoller Austausch begleiten den gesamten Prozess. Unser Ziel ist es, jedem Kind einen sicheren, liebevollen und gelungenen Start in seine Zeit im Kinderhaus zu ermöglichen.